Sie sagten: ‘Du kannst dir ja was aufkleben’ – Meine peinlichste Filmszene (+ was sie mich lehrte)

Shownotes

Im heutigen Podcast erfährst du, warum wir uns bei Präsentationen, in Meetings oder vor der Kamera machmal „unwohl“ fühlen – und was eine Filmszene damit zu tun hat.

TIMESTAMPS ⏱️

0:00 Heute wird's pikant 0:09 Die Szene im Drehbuch 0:24 Anruf beim Schauspielagenten 0:56 Drei Jahre Schauspielschule, und dann das 1:06 Am Set: Bademantel, drei Kameras 1:21 Ein unvergesslicher Tröstungsversuch 1:44 Alle sehen mich 1:58 Plötzlich zu viele Menschen im Raum 2:19 Der Regisseur greift ein 2:48 Was das mit deinen Präsentationen zu tun hat 3:16 Du musst da nicht einfach durch 3:31 Das Handwerkszeug, das du brauchst 3:47 So kommst du in den Mitgliederbereich 4:24 Seminar oder Club

DEINE GASTGEBERIN: • Yvonne de Bark: Körpersprache-Expertin & Auftritts-Trainerin • 30+ Jahre Bühnenerfahrung • Keynote-Speakerin & 11-fache Autorin

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute wird es pikant.

00:00:02: Weißt du eigentlich, wie unangenehmes es ist, wenn im Drehbuch steht, sie fallen leidenschaftlich übereinander her und lieben sich?

00:00:10: Boah, es ist schlimm.

00:00:12: Ich stand komplett unter Schock, als ich das zum ersten Mal gelesen habe.

00:00:17: Mein Gehirn so war es wie, warum, nein, bitte nicht, alle starren mich an.

00:00:22: Boah, es war schlimm.

00:00:24: Ich habe dann sofort meinen Schauspielagenten angerufen.

00:00:27: Hey Max!

00:00:28: Das geht nicht, da mache ich nicht mit.

00:00:31: Und dann eher total entspannt.

00:00:33: Das ist eine ordentliche Produktion, die zeigen nichts.

00:00:37: Das ist alles safe.

00:00:39: Höchstens deinen Rücken.

00:00:41: Okay, aber mein Spielpartner sieht mich doch dann von vorne.

00:00:47: Du kannst sehr vorne was draufkleben, irgendwie so ein Klebeband.

00:00:53: Ja, genau.

00:00:54: Da steht mal drei Jahre auf der Schauspielschule, lernt Texte, Emotionen, Rollen, Arbeit, Timing, Präsenz.

00:00:58: Und dann stehst du da und denkst, ah, dafür war das also.

00:01:02: Ja, schön, danke auch.

00:01:04: Wir waren alle am Set und ich hatte nur ein Bademantel an.

00:01:06: Drunter nix.

00:01:07: Unterhose schon.

00:01:09: Mein Spielkollege auch.

00:01:10: Drei Kameras, damit alles aus verschiedenen Perspektiven gleichzeitig gedreht werden kann.

00:01:14: Das machen die deswegen, damit du nicht alles noch mal drehen musst.

00:01:20: Das ist ja eigentlich ganz nett.

00:01:21: Mein Kollege Sven Martinek, vielleicht kennst du ihn noch aus der Clown, so eine Action-Serie, der sagt dann noch ganz trocken zu mir, easy, wir machen das, ich habe schon mal eine Frau gesehen.

00:01:32: Ja, danke Sven, wirklich sehr beruhigend, das hat mich gar nicht beruhigt.

00:01:36: Wir lassen also die Bade-Mental fallen und ich habe noch eine Unterhose an, aber oben eben nichts.

00:01:42: Und in dem Moment denkst du nicht mehr logisch, du denkst nicht, das ist nur ein Set, das ist nur ein Job.

00:01:47: Du denkst, oh!

00:01:49: Alle sehen mich.

00:01:50: Alle sehen mich.

00:01:50: Es ist schlimm.

00:01:51: Und dann wird es richtig interessant.

00:01:53: Denn plötzlich waren in diesem Raum, wo wir gedreht haben, viele Menschen, als hätten sein müssen.

00:01:58: Auch exquisiten Assistenten, Leute vom Bühnenbau, Lichtsetzer, Menschen, die einfach da waren, obwohl sie da keinen Job in dem Moment hatten.

00:02:06: Und ich spürte die Blicke.

00:02:07: Wenn du merkst, dass alle Augen an dir kleben, das ist furchtbar.

00:02:10: Du fühlst dich nackt.

00:02:11: Okay, war ja auch nackt.

00:02:13: Und dieses Gefühl kennst du vielleicht auch, wenn du vor Gruppen stehst, aber dazu komme ich gleich noch.

00:02:17: Ich habe den Regisseur angeschaut und ihm leise zugeflüstert.

00:02:20: Ich kann das so nicht.

00:02:23: Er schaut sich um und er sieht alle Augen, wie sie auf mich gerichtet sind und brüllt plötzlich raus hier.

00:02:30: Alle raus, die nicht unbedingt hier sein müssen.

00:02:32: Sofort.

00:02:34: Und plötzlich waren nur noch sechs Personen im Raum.

00:02:38: Und Regisseur und Sven und ich.

00:02:41: Und es war immer noch kein Hurra.

00:02:43: Ich darf das jetzt drehen, aber es ging.

00:02:46: Was hat das jetzt mit dir und deinen Präsentationen zu tun?

00:02:49: Dieses Gefühl, dieses Ich steh da und alle schauen mich an.

00:02:54: Das kennen fast alle.

00:02:56: Auch ohne Filmset.

00:02:57: Du auf der Bühne, in Meetings, bei Präsentationen oder wenn du Videos drehst vor der Kamera.

00:03:05: Du bist nicht nackt.

00:03:07: Aber du fühlst dich irgendwie so ausgeliefert, bewertet, beobachtet.

00:03:11: Und viele denken dann, ich muss jetzt einfach... Selbstbewusstsein.

00:03:16: Ich muss da jetzt einfach durch.

00:03:18: Aber ich sage dir was, du musst da nicht durch.

00:03:21: Du musst dir deine Umgebung so schaffen, dass es für dich erträglich ist oder durch dich dann sogar wohlfühlst.

00:03:29: Das bedeutet, du brauchst Handwerkszeug, du brauchst das Mindset dazu, dass du auf die Bühne gegen kannst und dich einigermaßen wohlfühlst.

00:03:37: In diesem Moment, wo du dich angestarrt fühlst und bewertet fühlst.

00:03:41: In diesem Moment, wo du dich unwohl fühlst und das Handwerkszeug gebe ich dir in einem Mitgliederbereich.

00:03:46: Wenn du willst, kommst du rein, schreib mir hier ein Kommentar und connecte dich mit mir, dann lass ich dich noch rein.

00:03:53: Das bringe ich bei.

00:03:54: All den Menschen, die das Gefühl kennen, ich stange mich an, ich fühle mich bewertet, ich fühle mich metaphorisch.

00:04:01: Nackt.

00:04:01: Ich zeige dir erstmal das Handwerkzeug, dass du brauchst, um dich sicher zu fühlen in den Momenten, wo du dich eben eher unwohl fühlst.

00:04:09: Und als zweites zeige ich dir alles, was du brauchst, um darauf auf dieser Basis noch zu überzeugen und zu begeistern, dich rauszulassen auf der Bühne, dich zu zeigen und mit dem zu überzeugen, was du kannst und wer du bist.

00:04:25: Ich freue mich, wenn du dich mit mir in Verbindung setzt, entweder du kommst im Seminar oder du kommst in meinen Yvonne de Barc Club.

00:04:33: Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt, Wilke, wie du bist, deine Yvonne de Barc.

00:04:41: Also, ist die meisten vergessen, ein paar Sternchen da zu lassen.

00:04:44: Ich wirklich wahnsinnig freue mich, wenn ihr das was gebracht habt, wenn ihr das gefallen hat, die kleine Geschichte, die ich dir aus meiner Vergangenheit erzählt habe.

00:04:53: gerne ein Abo da lassen und die Wertschätzung zeigen, dass es dir gefallen hat.

00:04:59: Ich würde mich sehr, sehr, sehr freuen.

00:05:00: Tschüss!

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