Warum wir uns ständig vergleichen und was wirklich dagegen hilft

Shownotes

Warum wir uns ständig vergleichen und was wirklich dagegen hilft

Wer durch Social Media scrollt, sieht Erfolge von anderen und schon ist er da, dieser kleine Stich. In diesem Video zeige ich dir, warum unser Gehirn ständig vergleicht, was ein Experiment mit zwei Affen und einer Weintraube damit zu tun hat und wie du bewusster mit dem Thema umgehst.

Du erfährst, warum der Blick nach oben und der Blick nach unten unterschiedlich wirken und mit welchen vier Schritten du aus der Vergleichsfalle rauskommst.

Schreib mir in die Kommentare, ob du dich auch manchmal beim Vergleichen ertappst. Ich lese jeden Kommentar.

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Timestamps ⏱️:

0:00 Intro: Wenn Vergleiche die Laune killen

00:40 Warum Vergleiche der Dieb der Freude sind

00:47 Zwei Richtungen: Blick nach oben, Blick nach unten

01:02 Die soziale Vergleichstheorie nach Festinger

01:33 Was der Blick nach oben und unten mit dir macht

02:10 Das Affen-Experiment: Gurke gegen Weintraube

03:30 Warum Vergleichen eine emotionale Reaktion ist

04:11 Social Media und die Scheinwelt im Feed

04:52 Vier Wege aus der Vergleichsfalle

05:47 Oscar Wilde zum Schluss

05:55 Frage an dich: Kennst du das?


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Ich freue mich auf dein Feedback! Deine Yvonne de Bark

Transkript anzeigen

00:00:00: Na ja, der ist besser als ich.

00:00:01: Boah, die hat schönere Haare als ich!

00:00:03: Der hat mehr Geld als ich, kennst du das?

00:00:05: Das Rolls durch Social Media und siehst die Urlaubsfotos von einem Freund den beruflichen Erfolg einer Kollegin Und da ist er dieser kleine Stich Willkommen in meiner Welt, mir geht's genauso.

00:00:15: Und das hat damit zu tun, dass wir uns vergleichen.

00:00:18: Wir machen das den ganzen Tag und darum geht es heute!

00:00:21: Wir schauen uns mal an warum wir das eigentlich ständig machen und vor allem was wir machen können um damit ein bisschen bewusster umzugehen und ist vielleicht sogar zu eliminieren.

00:00:29: Theodor Hueswald hat eine Gedanken geäußert, den finde ich großartig.

00:00:32: Comparison is the Thief of Joy.

00:00:35: Ich übersetze das Mal.

00:00:36: Vergleiche sind der Dieb der Freude.

00:00:39: Ja So ist es.

00:00:40: Es geht uns einfach nicht gut, wenn wir uns vergleichen.

00:00:42: und das erste was wir verstehen müssen ist Vergleiche sind nicht nur Vergleiche!

00:00:46: Es gibt zwei Richtungen eins nach oben, eins nach unten und wir müssen beide Richtungen mal anschauen damit du verstehst wie du tigst und was du dagegen machen kannst.

00:00:55: Beides hat nämlich Auswirkungen auf das, wie wir uns fühlen.

00:00:59: Der Sozialpsychologe Leon Festinger hat das in den neunzehntfünfzigern schon beschrieben als soziale Vergleichstheorie.

00:01:08: Die Kernidee ist dabei?

00:01:10: Unser Gehirn kalibriert die ganze Zeit unsere sozialen Positionen neu.

00:01:15: Automatisch!

00:01:16: Wir müssen wissen wo wir stehen egal ob wir im Supermarkt an der Kasse oder ob wir durch Newsfeeds krollen Ist egal.

00:01:23: Das Gehirnen fragt sich die ganze zeit Wo in der Gruppe stehen wir gerade?

00:01:27: Das ist völlig gesund und das ist auch in Ordnung so.

00:01:30: Der eine Blick geht nach oben, der kann uns anspornen, motivieren aber – und das kennen wir auch – er kann uns dieses fiese Gefühl geben nicht gut genug zu sein und vielleicht sogar nahe zu entfachen.

00:01:45: Der Blick nach unten hingegen kann Dankbarkeit und Erleichterung auslösen Aber auch hier gibt es einen kleinen Knirscher.

00:01:55: Es gibt die Gefahr, dass das uns ein bisschen überheblich macht.

00:01:59: Also nur die Gefahren muss ich auf dich zutreffen!

00:02:02: Und es gibt eine beeindruckende Studie, die will ich dir nicht vorenthalten mit zwei Affen.

00:02:07: Die Wissenschaftler Brosnan und De Waal haben im Jahr twohntausend drei mit Kapuzineraffen experimentiert und haben eine Übung gemacht, die das sehr gut gezeigt hat ob's angebohren ist oder ob's evolutionär geprägt dieses Vergleichdings.

00:02:23: Hier geht es nicht nur um Vergleichen, hier geht es auch um Unfährendes und Ungerechtigkeit.

00:02:28: Der Aufbau war so zwei Affensitzen nebeneinander für eine simple Aufgabe Sie geben dem Experimentierenden einen Stein zurück und kriegen erst mal jeder ein Stück Gurke als Belohnung.

00:02:39: Alles super alles fair alle sind zufrieden Aber dann ändern sich die Spielregeln Für exakt die gleiche Arbeit, dieses Steingeben bekommt plötzlich einer der Affen eine süße leckere Weintraube während der andere nur weiterhin diese Gurke bekommt.

00:02:55: Und jetzt ganz wichtig... er sieht das!

00:02:59: Der Affe sieht, oh, er bekommt ne Gurk- äh ...der bekommt ne Weintraube.

00:03:03: Was passiert jetzt?

00:03:05: Er ist die Gurke nicht mehr sondern er nimmt sie guckt es hier an und wirft sich dem Forscher entgegen was wütend und er protestiert laut Stark.

00:03:17: Er verweigert komplett die Belohnung, die er kurz vorher noch als völlig okay bewertet hat nur weil es jetzt unfair für ihn ist oder er sich unfair behandelt fühlt.

00:03:30: vergleichen ist also keine rationale Überlegungen.

00:03:33: Es ist eine ganz ursprüngliche emotionale Reaktion.

00:03:37: Neure Wissenschaftler haben gezeigt, dass die soziale Ausgrenzung und dieses Ungerechtigkeitsgefühl dieselben Hirnareale aktivieren wie körperlicher Schmerz.

00:03:47: Das Gefühl ist also buchstäblich schmerzhaft – nicht nur ein Metapher oder so, es tut weh!

00:03:55: Genau das ist der Grund warum Neid so ein starkes und unglaublich unangenehmes Gefühl sein kann.

00:04:03: Noch mal zurück aus der Affenwelt in Unsüre Okay, warte mal.

00:04:06: Wobei ist es manchmal gar keinen Unterschied.

00:04:11: Warum kann mir ein Urlaubsfoto auf Instagram eigentlich den ganzen Abend vermiesen?

00:04:17: Das ist doch kein direkter Vergleich wie bei einem Affen.

00:04:20: Weintraube Gurke!

00:04:21: Es ist doch völlig außer Luft gegriffen.

00:04:23: Ja wir empfinden's aber so.

00:04:25: Jetzt ist es wichtig zu wissen Social Media.

00:04:27: und ich erzähl dir dann nichts Neues.

00:04:29: Social Media erzählt uns eine kuratierte Hochglanzmomente sorgfältig ausgewählte Scheinwelt.

00:04:38: Unser Gehirn aber reagiert trotzdem mit demselben uralten Mechanismus, weil es nicht unterscheiden kann zwischen dem was real ist und dem was wir sehen.

00:04:48: Und hier ist was dir helfen kann.

00:04:50: Erstens denkt den Vergleich zu Ende.

00:04:53: du siehst immer nur ein Ausschnitt nie die schlaflosen Nächte die Zweifel den Preis den jemand zahlt.

00:04:59: zweitens Setz dir eigene Maßstäbe.

00:05:02: Die Frage Bin ich besser als gestern?

00:05:05: ist viel, viel hilfreicher Als bin Ich besser als die anderen.

00:05:10: Drittens werde aktiv.

00:05:13: Passives Vergleichen macht klein.

00:05:16: Eigenes Handeln macht frei.

00:05:19: Wenn dich jemand inspiriert nutzt du das als Antrieb.

00:05:24: Viertens Du vergleichst dich mit etwas dass es gar nicht gibt Filter, Bearbeitung.

00:05:30: Nur die schönen Momente.

00:05:31: Das Bild auf Social Media ist kein echtes Leben.

00:05:35: Ich weiß es aus eigener Erfahrung.

00:05:37: Es ist ein Produkt und kein Mensch der Welt sieht wirklich so aus oder lebt wirklich so.

00:05:44: Oscar Wilde hat das mal sehr schön gesagt Seid du selbst?

00:05:50: Alle anderen gibt es schon.

00:05:52: Und jetzt mal eine Frage an dich, willst du das mit dem vergleichen oder kennst du das gar nicht?

00:05:56: Boah ich hoffe dass viele sagen Ich kenne das nicht, ich vergleiche mich nicht weil dann haben wir einen guten Schritt nach vorne gemacht und wenn du's kennst sei ehrlich schreib rein.

00:06:06: ah ja ich habe mich schonmal dabei ertappt wie ich gedacht hab.

00:06:10: boah der hat XYZ mehr besser schöner größer weiter als ich.

00:06:15: freue mich auf deine Kommentare Wenn Du mehr über Körpersprache auftreten selbstbewusstes auftretend vor der Gruppe oder vor Kamera.

00:06:22: Wenn du das wissen möchtest, dann freue ich mich wenn ich dir auf meinem Kanal hier ganz viele Tipps geben kann!

00:06:27: Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt Wirke wie Du willst Deine Iwonte Park.

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